Strom vom Sonnendach

Derzeit gibt es rund 7.200 Photovoltaik-Anlagen im Bundesland Salzburg. Die Nachfrage ist ungebrochen. Auch in diesem Jahr können sich Kunden mit unserer Hilfe die Sonne vom Dach holen.

Michael und Barbara Zehner aus Unternberg im Lungau haben sich im Vorjahr an unserer Photovoltaik-Aktion beteiligt. Seit August befindet sich auf dem Dach ihres Hauses eine Anlage mit sechs Kilowatt peak. Als Bauingenieur beim österreichischen Autobahnen- und Schnellstraßen-Erhalter ist Michael Zehner naturgemäß ein „Freak“, wenn es um Technisches geht: „Für meine Frau und mich war das eine sinnvolle Ergänzung, weil wir auch sonst sehr auf einen kleinen Fußabdruck achten. Wir haben ein Niedrigenergiehaus, eine Wärmepumpe, Wohnraumlüftung und im ganzen Haus nur LEDs.“

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NICHT NUR FÜR FREAKS

Immer mehr Menschen wollen eine Anlage am Dach haben, bestätigen spezialisierte PV-Errichter wie die „Salzachsonne“ in Neukirchen am Großvenediger. Das Unternehmen hat 2011 ganz klein angefangen und heute bereits 25 Mitarbeiter. 2018 baute die „Salzachsonne“ pro Jahr bereits 150 Anlagen in Salzburg und Tirol.

Für Techniker Christian Markl ist ein Ende des Booms nicht in Sicht: „Jetzt wird Sonnenenergie auch für größere Firmen zusehends interessanter. In Zukunft werden sicher 30 - 40% der Häuser eine eigene PV-Anlage am Dach haben, auch gemeinnützige Wohnbauten und Altbauten.“

Der Bundesverband „Photovoltaic Austria“ registriert in vielen Ländern jedes Jahr ein Wachstum von 30% bei Photovoltaik. In Österreich könnten bis 2030 bereits 15% des Gesamtstrombedarfs mit Sonnenenergie gedeckt werden, bis 2050 sogar 27%. Noch stehen wir in Salzburg bei einem zweiprozentigen Anteil am gesamten Stromverbrauch, da ist also noch viel Luft nach oben. 

SONNENDACH FÜR ALLE

Für das eigene Sonnenkraftwerk gibt es seit ein paar Jahren ein attraktives Pachtmodell. Interessenten können eine PV-Anlage simulieren, ein unverbindliches Angebot anfordern und sich für ein Beratungsgespräch vor Ort anmelden. Sind alle Details geklärt, übernehmen wir den Rest. Danach zahlt der Hausbesitzer eine monatliche Pacht für die PV-Anlage, wahlweise über sechs oder 12 Jahre. Es geht los ab 45,00 € / Monat, der tatsächliche Betrag hängt von der Größe der Anlage, der Laufzeit und ob ein Speicher dabei ist, ab.

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DIE SONNE BRINGT’S

Sinnvoll ist eine Photovoltaik-Anlage für Hausbesitzer laut PV-Techniker Christian Markl aus zwei Gründen: „Erstens, weil immer öfter mit Wärmepumpen oder Infrarotheizungen geheizt wird. Und zweitens, weil mit steigenden Temperaturen auch Klimaanlagen zum Standard werden. Wenn es tagsüber große Stromverbraucher gibt, rechnet sich eine PV-Anlage sehr rasch.“

Das ist auch der Grund, warum bei Familie Zehner in Unternberg Geschirrspüler, Waschmaschine und Trockner am Tag laufen, wenn die Sonne scheint. Der eigene Sonnenstrom könnte aber ebenso in die Warmwasserbereitung fließen oder in die Batterie eines E-Autos. 

SELBST-VERSORGER

Wie viel steuert der Photovoltaik-Strom im Bestfall zur Stromversorgung des Hauses bei? Wer so wie Michael Zehner einen Speicher hat, kann einen beträchtlichen Anteil seines täglichen Energiebedarfs mit eigenem Solarstrom decken. Er rechnet mit 75%, die ihm seine Sechs-Kilowatt-Anlage am Dach liefert. PV-Techniker Christian Markl geht davon aus, dass mit einer Standardanlage im Idealfall sogar bis zu 80% möglich sind.

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SALZBURG AG SONNENDACH

Standardpaket: Photovoltaik- Anlage mit rund 3 kWp (mind. 2,4 max. 5,6 kWp), inkl. Planung, Montage, Inbetriebnahme und Förderabwicklung.

Optional: 6-kWh-Batteriespeicher. Mit dem Sonnendach-Rechner auf salzburg-ag.at/sonnendach ein unverbindliches Angebot einholen.

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